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Sonntag, 15. September 2019

Baustrom steht und Erdwärme wurde gebohrt

Auch in dieser Woche wurde wieder fleißig auf unserem Grundstück gearbeitet. Nachdem wir Ende der letzten Woche die Genehmigung der Wasserbehörde für unsere Erdwärmebohrung bekommen haben, meldete sich die Bohrfirma und teile uns mit, dass sie in dieser Woche direkt die Bohrung vornehmen werden.

Da noch kein Baustromkasten auf unserem Grundstück vorhanden war, mussten wir diesen nun ganz schnell organisieren, was aber zum Glück kein Problem war.

Die Bohrung wurde dann Mittwoch und Donnerstag durchgeführt. Es wurden zwei Bohrungen à 60 Meter Tiefer vorgenommen.


 

Der Anschluss bzw. die Verlegung der Rohre in das Haus, wird dann hoffentlich auch bald erfolgen.

Jetzt müssen wir eigentlich nur noch die Genehmigung für die Straßensperre bekommen und dann haben wir alles organisiert. Dafür fehlt uns noch die Genehmigung des Krans durch die Kranfirma und der Schilderplan der Firma, die unsere Straßensperre und die Parkverbotszone installieren wird. 

Countdown: noch 18 Tage bis zum Stelltermin

Donnerstag, 4. Juli 2019

Kosten für zusätzliche Erdarbeiten

Damit unsere Bodenplattenfirma abschätzen kann, ob noch zusätzliche Kosten für die Erdarbeiten zu erwarten sind haben wir unser Baugrundgutachten und unsere finalen Pläne von Danwood an sie verschickt. Wir haben nämlich einen Pauschalpreis, der ledliglich den Abtrag von bis 30cm Mutterboden enthält. Wir haben zwar für weitere Erdarbeiten 5000 Euro Puffer eingeplant.

Am 13.06. hatten wir nun Baustellengespräch vor Ort. Herr W. von der Bodenplattenfirma schlug vor, rund um das Haus zu schottern. So hätten wir bereits einen guten Untergrund für die zukünftigen Pflasterarbeiten. Außerdem baten wir darum auszurechnen, was an Mehrpreis für die Erdarbeiten bezüglich der Abwasser- und Regenwasserleitungen sowie der beiden geforderten Revisionsschächte und dem Abtransport des Erdaushubs auf uns zu kommen wird. Nun haben wir das Angebot bekommen. Es beläuft sich auf etwa 13.000 Euro. Darin enthalten sind dann aber auch die Revisionsschächte für Schmutz- und Regenwasser, alle Leitungen rund ums Haus samt Erdarbeiten und das Schottern. Das Angebot ist zwar etwas höher als geplant, dennoch werden wir es annehmen, denn dann müssen wir draußen wenigstens nichts mehr an den Leitungen machen und es kommt alles aus einer Hand.

Was wir aber auf jeden Fall machen müssen ist, das Grundstück regelmäßig vor Beginn der Erdarbeiten zu mähen, damit ordentlich vermessen und abgesteckt werden kann. Denn momentan sieht es wirklich wild bei uns aus. Dadurch, dass ewig nichts bei uns passiert ist, stand nämlich Mohn und allerlei sonstiges Gewächs steht etwa 50 cm hoch:


Mohn und Unkraut auf dem Grundstück

Mario hat sich diese Woche zwei Tage mit einem Freischneider hingestellt und alles abgemäht. Das wird allerdings nicht von langer Dauer sein, da die Grundstücke links und rechts von uns ja auch verwildert sind und die Samen auch zu uns wehen. Wir hoffen, dass es bei unseren Nachbarn dann auch bald losgeht. Sonst haben wir nächstes Jahr sicherlich echt Probleme, unseren Garten unkrautfrei zu halten.

Mittwoch, 13. Februar 2019

Festlegung des Standortes der Hausanschlussäule

Vor langer, langer Zeit bekamen wir eine Mail von unserem Erschließer, der wissen wollte, wo die Hausanschlussäule errichtet werden soll. Diese ist von den Stadtwerken vorgegeben und muss also irgendwo platziert werden. Sinn dieser Säule ist es, direkt die Stromzufuhr zum haus zu kappen, falls wir entweder mal nicht zahlen, es brennt oder eine Havarie in der Umgebung ist (so wurde es uns zumindest erklärt).
Das Kabel für diese Säule sollte damals gleich in einem Zuge mit den Straßenarbeiten gemacht werden, damit später nicht jeder die Straße erneut aufmachen muss. Kostenersparnis etwa 1500 Euro wurde uns gesagt. außerdem hätten wir so die Möglichkeit beim bau, direkt von der Säule Baustrom zu beziehen. Das war im September 2018! Damals hatten wir ehrlich gesagt noch nicht so wirklich einen Plan, wo wir mal was auf dem Grundstück platzieren wollen.

Die vorgeschlagene Stelle -  an der Straße, etwa 5m vom nördlichen Grundstück entfernt- fanden wir aber erstmal nicht schlecht und haben das daher so abgesegnet. Was uns allerdings nicht mitgeteilt wurde war, dass diese Säule für die Stadtwerke jederzeit zugänglich sein muss. Man darf also davor beispielsweise keinen Zaun ziehen. Das wäre jedoch eine durchaus wichtige Information gewesen, wie wir nun im Nachhinein festgestellt haben.

Denn genau das hat uns am vergangenen Mittwoch dann der nette Herr mitgeteilt, mit dem wir uns vor Ort getroffen haben, um alles nochmal final abzusprechen. Nach dem alten Plan würde bei uns aber genau davor ein Zaun entlang laufen. Blöd, dass nun das Kabel bereits gelegt wurde. Wir haben mit ihm dennoch einen neuen Ort (nämlich direkt an der Grenze zum nördlichen Grundsück und direkt an der Straße, etwa 20cm vom Bordstein entfernt) besprochen. Jetzt warten wir auf das Angebot der Stadtwerke. Diese würden nun nämlich das alte, falsch gelegte Kabel wieder zurückbauen und an der neuen Stelle ein neues ziehen. Zum Glück liegt das Hauptstromkabel direkt vor unserem Grundstück, sodass wir nur einen ganz kleinen Teil der Straße (die ja momentan sowieso zurückgebaut ist) öffnen müssten. Wir hoffen, dass diese Aktion nicht allzu teuer wird, denn für das erste Legen haben wir ja auch schon Geld gezahlt.

Wenn diese Aktion aber unverhältnismäßig teuer werden würde, müssten wir uns eine Alternative ausdenken. Diese wäre dann eigentlich nur noch, die Säule in die Flucht des Zaunes zu integrieren und (von der Straße aus gesehen) links davon das Einfahrtstor zu setzen und rechts davon den Zaun beginnen zu lassen. Das wäre optisch natürlich alles andere als schick, aber naja. Wir werden sehen.