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Donnerstag, 3. Oktober 2019

Vorbereitungen abgeschlossen - das Haus kann kommen

Langsam steigt bei uns die Aufregung. Am Dienstag wurde das Gerüst aufgebaut, gestern kamen der Baumisch-Container und unsere Bautoilette. Die Straßensperre und die Zufahrtsgenehmigung für den Kran sind auch da.



 

Damit wir eine Drohne fliegen lassen können, haben wir extra eine Flugkontrollfreigabe beim Flughafen angefragt. 

Für den Stelltermin morgen haben wir nun auch soweit alles vorbereitet. Da die Jungs von Danwood kaum Zeit haben, eine Pause einzulegen, werden wir handliches Essen vorbereiten. Zum Frühstück werden wir Brötchen belegen und zum Mittag Würsten warm machen und dazu einen Kartoffelsalat anbieten. Mama und Krischi haben außerdem noch Kuchen gebacken.

Für Gäste und Schaulustige werden wir morgen früh zudem einen Pavillon mit Bierbänken aufbauen. Leider soll ja das Wetter nicht so toll werden. So haben wir wenigstens ein trockenes Plätzchen, um das Treiben gut beobachten zu können.

Vielleicht lassen wir den Pavillon dann auch stehen für die Jungs, da müssen wir mal schauen, ob er das aushält. Er ist nämlich leider nicht mehr der Neuste.

Während der Ausbauzeit wird es dann kein Essen mehr geben, da wir beruflich ja voll eingespannt sind. Eine Kaffeemaschine samt Zubehör, ein Wasserkocher und Tee werden wir aber bereitstellen. Auch Wasser und Apfelschorle sowie ein paar Süßigkeiten wird es von uns geben.
An den Samstagen werden wir dann auch mal Mittagessen bringen. Immerhin leisten die Jungs wirklich top arbeit, wie wir auf anderen Baustellen gesehen haben.

Wir sind auf jeden Fall schon sehr aufgeregt und freuen uns, dass unser Haus nun endlich kommt.

Countdown bis zum Stelltermin: 11 Stunden

Sonntag, 15. September 2019

Baustrom steht und Erdwärme wurde gebohrt

Auch in dieser Woche wurde wieder fleißig auf unserem Grundstück gearbeitet. Nachdem wir Ende der letzten Woche die Genehmigung der Wasserbehörde für unsere Erdwärmebohrung bekommen haben, meldete sich die Bohrfirma und teile uns mit, dass sie in dieser Woche direkt die Bohrung vornehmen werden.

Da noch kein Baustromkasten auf unserem Grundstück vorhanden war, mussten wir diesen nun ganz schnell organisieren, was aber zum Glück kein Problem war.

Die Bohrung wurde dann Mittwoch und Donnerstag durchgeführt. Es wurden zwei Bohrungen à 60 Meter Tiefer vorgenommen.


 

Der Anschluss bzw. die Verlegung der Rohre in das Haus, wird dann hoffentlich auch bald erfolgen.

Jetzt müssen wir eigentlich nur noch die Genehmigung für die Straßensperre bekommen und dann haben wir alles organisiert. Dafür fehlt uns noch die Genehmigung des Krans durch die Kranfirma und der Schilderplan der Firma, die unsere Straßensperre und die Parkverbotszone installieren wird. 

Countdown: noch 18 Tage bis zum Stelltermin

Montag, 19. August 2019

Erdarbeiten sind gestartet

Oh man... als wir heute Vormittag auf unserer Baustelle vorbei gesehen haben, dachten wir: "Okay, das was die da wegbaggern geht ja noch. Da kommt dann bestimmt der Schotter drauf und gut ist..."




Aber einige Stunden später sah der Erdhaufen dann so aus und uns wurde klar: "Das ist doch ein ganz schöner Haufen, den wir auf keinen Fall einfach verteilen werden können!" Denn auf der linken Seite muss auf Grund des Anstiegs des Wohngebietes mehr ausgehoben werden als auf der rechten Seite...



Zum Glück nehmen zwei andere Baufamilien aus unserem Gebiet uns einiges an Erde ab, aber das wird sicherlich nicht ausreichen. Jetzt haben wir den Erdaushub schon bei eBay Kleinanzeigen eingestellt in der Hoffnung, dass sich evtl. noch jmd findet, der auch etwas haben möchte. Immerhin wurde die Erde von der ausführenden Firma nach Lehm und Mutterboden getrennt. Und Mutterboden ist echt teuer... mal sehen, ob sich da jmd meldet.

Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie viel das am Ende wird, da die Arbeiten auf den Bildern noch nicht abgeschlossen waren.

Morgen soll dann der Vermesser kommen und Donnerstag Mittag wollen die Jungs wieder in die Heimat fahren. Bis dahin wird also unsere Bodenplatte fertig sein. Wir sind gespannt...!

Countdown: noch 45 Tage bis zum Stelltermin!

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Arbeitseinsatz auf dem Grundstück

Auf unserem Grundstück befanden sich an der hinteren Grenze zahlreiche, wild vermehrte Pflaumenbäume - schätzungsweise etwa 30 Stück. Da diese aber sehr dicht beieinander standen und wir auch den Platz dahinter (etwa noch 1 Meter) verschenkt hätten, haben wir uns dazu entschlossen, die ganzen kleinen Bäume zu entfernen und nur den Mutterbaum stehen zu lassen. Da man aber nur von Oktober bis März Bäume fällen darf, haben wir das zeitnah in Angriff genommen.

Mit Astschere und Säge sind wir den Bäumchen also zu Leibe gerückt und haben die in etwa einem Meter höhe über dem Boden abgesägt. Die Wurzeln werden wir dann bei Gelegenheit mit einem Bagger entfernen / herausziehen, sobald wir einen da haben.

Vorher (noch grün, das war im Spätsommer):

Blick von vorn auf das Grundstück

wilde Pflaumenbäume auf dem Grundstück
 Nachher:
Berg mit abgesägten Pflaumenbäumen

Berg mit abgesägten Pflaumenbäumen
Niemals hätten wir mit so einem Berg an Ästen gerechnet


Den Stapel mit den abgesägten Ästen lassen wir über den Winter liegen, da dieser idealen Schutz für z.B. Igel in der kalten Jahreszeit bietet. Im Frühjahr werden wir uns dann einen Häksler besorgen und alles zerkleinern und vielleicht heben wir uns auch was für unsere Feuerschale später auf :D

Montag, 1. Oktober 2018

Die Pläne vom Vermesser sind da

Heute haben wir vom Vermesser den Lageplan mit Höhenangaben bekommen, den der Architekt für die Planung des Hauses und die Bauanzeige benötigt.


Lageplan vom Vermesser


Leider hat der Plan einen etwas negativen Beigeschmack. Unsere Traufhöhe ist ja auf 4,5m begrenzt. Diese 4,5m haben einen Bezugspunkt, welcher die Mitte der Straße ist. Dieser Punkt liegt bei 128,75 Metern. Unser Grundstück liegt aber an der Stelle, wo das Haus stehen soll, bereits auf 129,2 - 129,4 Metern. Da unser Wunschhaus mit Kniestock von einem Meter aber bereits eine Traufhöhe von 4,17 ab OK Bodenplatte hat und somit noch einmal 015-0,30 Meter für die Bodenplatte drauf gerechnet werden müssen (je nachdem wie weit diese aus dem Boden heraussteht), würden wir also die Traufhöhe überschreiten und würden auf etwa 4,87- 5,02 Meter Traufhöhe kommen. Unsere Hoffnung liegt jetzt darauf, dass wir das Haus auf Höhe des Kanaldeckels setzen können. Dieser liegt bei 128,95 (tiefer dürfen wir auf keinen Fall kommen, damit kein Wasser ins Haus läuft). Wenn wir also diesen Bezugspunkt für das Haus wählen, würden wir mit 1 Meter Kniestock und 0,15 Meter herausstehender Bodenplatte bei 4,52 Meter Traufhöhe landen und müssten vielleicht nur auf 0,98 Meter runtergehen. Dann würde unser Haus zwar circa 40cm tiefer als die Straße liegen, aber das könnte man ja mit einem leichten Gefälle bei der Einfahrt ausgleichen. Wir hoffen, dass das so umsetzbar ist. Einen Kniestock von nur 0,5-0,75cm fänden wir nämlich echt nicht so toll :(

Freitag, 3. August 2018

Die Finanzierung steht...

... vor ein paar Tagen haben wir die erfreuliche Nachricht von der ING DiBa erhalten, dass unsere Finanzierung genehmigt wurde. Nur einen Tag später hatten wir bereits die Vertragsunterlagen und das Formular für den Notar für die Grundschuldbestellung im Postkasten. Letztere haben wir gleich weitergeleitet, damit wir bei unserem Notartermin für den Grundstückskauf am 15.08. auch die Grundschuld gleich mitmachen können. Das spart Kosten und Zeit!

Das sind jetzt die weiteren Schritte:

- Notartermin am 15.08.
- Grundstückskaufvertrag etc. an die Bank weiterleiten
- Erschließung abwarten (hoffentlich Ende August fertig)
- Vermesser beauftragen
- Bodengutachten durchführen lassen
- erstes Architektengespräch

Für das Architektengespräch haben wir auch schon einige Hausaufgaben bekommen:

- Lageplan mit Höhenangaben besorgen (Vermesser)
- vier Grundstücksfotos machen
- Bebauungsplan / Satzung besorgen
- Kanalpläne für Schmutz- und Regenwasser
- klären, ob eine Mehrsparteneinführung notwendig ist

Das alles sollen wir dem Architekten vor dem ersten Gespräch zukommen lassen, damit wir dann alles planen können. Dann arbeitet er alles für den Bauantrag (bzw. bei uns Bauanzeige da Freistellungsverfahren) aus. Wir sind sehr gespannt, wann wir damit starten könne.

Wir haben uns schon mal Gedanken gemacht, wie das alles so aussehen und wo was hinkommen könnte. Hier mal unser erster Entwurf (mit dem gardena Gartenplaner geplant):



Laut B-Plan muss unser Haus zur Straße mindestens 5m und zu den Nachbarn 3m entfernt stehen und die Zufahrten und Zuwege dürfen zusammen nicht breiter als 5m sein. Die GRZ ist mit 0,3 angegeben, was bei uns 159qm bedeutet. Bis 0,4 ist auch erlaubt wenn sich die Erhöhung auf Wege bezieht - das dürften wir schaffen.

Sonst haben wir eigentlich nicht so viele Vorgaben im B-Plan. Die Traufhöhe darf maximal 4,5m sein (heißt für uns also Kniestock 1m) und nur ein Vollgeschoss ist erlaubt. Was wir z. B. für Dach- oder Fassadenfarbe machen, ist uns freigestellt. Wir wollen gern ein anthrazitfarbenes Dach, weiße Fenster und die Fassade wird wohl ein helles Terrakotta oder sowas in der Art. Passend dazu wahrscheinlich auch die Pflaster und die Terrasse. Die Detailplanung diesbezüglich kommt ja aber dann erst mit dem Architekten. Da freuen wir uns schon sehr drauf!