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Donnerstag, 10. Oktober 2019

Innenausbau: Elektrik und Trockenbau

Nachdem wir die Stelltage hinter uns gebracht haben, sind nun die Elektriker vor Ort und ziehen eine Menge Kabel von links nach rechts und von oben nach unten. Wir machen natürlich fleißig Bilder, damit wir später noch wissen, wo die Kabel entlanglaufen, falls wir mal etwas an die Decke schrauben wollen. Hier mal ein paar Eindrücke:

Hier ein Blick in den Flur

Im Technikraum kommen die ganzen Kabel zusammen: Wahnsinn!!!
Die Jungs sind auch hier super fleißig und klotzen richtig ran, denn im Wohnzimmer wurden heute die ersten decken bereits mit Rigipsplatten verschlossen:

Hier die Küche

Hier der Essbereich

Auch im Obergeschoss ist schon viel passiert. Die Dampfsperrfolie ist überall angebracht und die Elektriker wollen morgen fertig werden. Dann wird auch oben mit Rigips verkleidet und dann können auch schon die Sanitärjungs anfangen.

Außen wurde die letzten zwei Tage unser Trinkwasseranschluss, Strom sowie Glasfaser verlegt und ins Haus geschoben. Beim Trinkwasser wurde eine Probe genommen und wenn die okay ist, dann kommt schon Anfang nächster Woche der Zähler in den Technikraum und dann können wir von dort Wasser ziehen. Auch unser Baustromkasten wurde abgebaut und durch einen kleinen Zähler im Verteilerschrank ersetzt.

2. Stelltag: 05.10.2019

Am zweiten Stelltag waren wir gegen 7 Uhr vor Ort. Irgendwie ging alles an diesem Tag wansinnig schnell. Schon gegen 15 Uhr war unser Dach dicht:





Immer wenn die Jungs Pause machten, durften wir kurz ins Haus und uns umsehen. Das war wirklich ein ganz besonderes Gefühl. Da es kein richtiges Richtfest bei Fertigteilhäusern gibt, haben wir dann, als das Dach zu war, mit der Familie und einigen Freunden noch angestoßen, bis auch wir zusammengepackt haben.

Nun geht es an den Innenausbau, wir sind gespannt, ob auch hier alles so gut läuft und halten euch natürlich auf dem Laufenden!

Sonntag, 6. Oktober 2019

1. Stelltag: 4.10.2019

Die letztens Tage waren sehr aufregend. Zum einen waren wir woller Vorfreude, dass unser Haus nun endlich kommt und zum anderen, hatten wir etwas Bedenken auf Grund der Wettervorhersage. Denn es sollte regnen und bei einem Fertigteilhaus ist Nässe an den Stelltagen das wohl schlechteste was passieren kann.

Am ersten Tag sind wir um 4 Uhr aufgestanden und haben Kaffee und Brötchen für den Trupp vorbereitet. Punkt 6:00 Uhr waren wir auf dem Baufeld, um noch den Pavillon aufzubauen, denn 6:30 Uhr sollte es losgehen.

Der Kran und die ersten Lkw rollten dann gegen 6:45 Uhr an. Doch so einfach wie unser Bauleiter zu uns sagte, kamen die Lkw dann doch nicht um die Kurve zu unserer Straße.



Nachdem diese Hürde aber gemeistert war - Hut ab vor den Lkw-Fahrern die hier wirklich Millimeterarbeit geleistet haben - gab es das nächste Problem. Da die Container-Firma den Container falsch abgestellt hatte, konnte der Kran seine Stützen nicht auf dem für ihn befestigten Bereich abstellen. Danaben versanken diese immer im Matsch. Es mussten sehr viele Holzbretter untergelegt werden, bis er endlich einen sicheren Stand hatte.

08:26 Uhr war es aber dann endlich soweit, die erste Wand wurde aus dem Lkw gehoben:





Nach und nach flog eine Wand nach der anderen und zum Glück hielt auch das Wetter einigermaßen, sodass am ersten Tag das komplette Erdgeschoss gestellt werden konnte:







Um 14 Uhr war dann am ersten Stelltag Feierabend, da der Regen stärker wurde. Die Zwischendecke wurde dann mit einer Folie abgedeckt und die Jungs verabschiedeten sich in den wohlverdienten Feierabend. Auch wir packten nur das Nötigste zusammen und fuhren leicht durchgefroren aber glücklich zurück.


Donnerstag, 3. Oktober 2019

Vorbereitungen abgeschlossen - das Haus kann kommen

Langsam steigt bei uns die Aufregung. Am Dienstag wurde das Gerüst aufgebaut, gestern kamen der Baumisch-Container und unsere Bautoilette. Die Straßensperre und die Zufahrtsgenehmigung für den Kran sind auch da.



 

Damit wir eine Drohne fliegen lassen können, haben wir extra eine Flugkontrollfreigabe beim Flughafen angefragt. 

Für den Stelltermin morgen haben wir nun auch soweit alles vorbereitet. Da die Jungs von Danwood kaum Zeit haben, eine Pause einzulegen, werden wir handliches Essen vorbereiten. Zum Frühstück werden wir Brötchen belegen und zum Mittag Würsten warm machen und dazu einen Kartoffelsalat anbieten. Mama und Krischi haben außerdem noch Kuchen gebacken.

Für Gäste und Schaulustige werden wir morgen früh zudem einen Pavillon mit Bierbänken aufbauen. Leider soll ja das Wetter nicht so toll werden. So haben wir wenigstens ein trockenes Plätzchen, um das Treiben gut beobachten zu können.

Vielleicht lassen wir den Pavillon dann auch stehen für die Jungs, da müssen wir mal schauen, ob er das aushält. Er ist nämlich leider nicht mehr der Neuste.

Während der Ausbauzeit wird es dann kein Essen mehr geben, da wir beruflich ja voll eingespannt sind. Eine Kaffeemaschine samt Zubehör, ein Wasserkocher und Tee werden wir aber bereitstellen. Auch Wasser und Apfelschorle sowie ein paar Süßigkeiten wird es von uns geben.
An den Samstagen werden wir dann auch mal Mittagessen bringen. Immerhin leisten die Jungs wirklich top arbeit, wie wir auf anderen Baustellen gesehen haben.

Wir sind auf jeden Fall schon sehr aufgeregt und freuen uns, dass unser Haus nun endlich kommt.

Countdown bis zum Stelltermin: 11 Stunden

Sonntag, 4. August 2019

Bald kommt unsere Bodenplatte

Diese Woche haben wir erfahren, dass bereits ab dem 12. August der Vermesser auf unser Grunstück kommt und die Grob- und Feinabsteckung vornehmen wird, weil bereits in der Woche darauf - ab dem 19. August - unsere Bodenplatte und die Erdarbeiten gemacht werden. Wir haben mit allem eine Firma beauftragt, damit das dann fertig ist und wir nichts mehr machen müssen.

Wir freuen uns natürlich sehr, weil wir dann endlich sehen, dass es vorwärts geht. Jetzt haben wir also die Baubeginnanzeige zum Landratsamt geschickt und hoffen, dass von deren Seite dem Baubeginn dann nichts mehr im Weg steht.

So sieht's im Baugebiet aus


Auf der linken Seite unseres Baugebietes haben jetzt auf allen Grundstücken die Bauarbeiten angefangen:


Baugebiet Ahlemannstraße


Auf unserer Seite hingegen werden wir wohl die ersten sein bei denen was passiert. Denn die anderen Bauherren warten immer noch auf die Baugenehmigungen und zwei Grundstücke (die zwei südlich von uns) werden wohl vorerst gar nicht bebaut werden. Eigentlich ganz schön, weil wir dadurch mehr Sonne haben. Aber es gibt auch etwas Negatives. Und das ist das Unkraut das dort wuchert und sich dann natürlich immer schön zu uns aussähen wird (siehe Foto). Wir haben zwar bereits Kontakt zu den Eigentümern versucht aufzunehmen, aber leider reagieren die gar nicht. Mal gucken, wie wir das dann händeln können.


Baugebiet Ahlemannstraße

Zwar sieht unser Grundstück gar nicht so schlecht aus, aber wir werden nächstes Wochenende auf jeden Fall noch einmal einen Arbeitseinsatz auf dem Grundstück ableisten. Denn der Haufen mit den abgeschnittenen Ästen ist total zugewachsen und muss weg und das Unkraut wollen wir auch nochmal mähen, damit der Vermesser dann ordentlich arbeiten kann. Naja, eigentlich will Mario unbedingt noch einmal Traktor fahren :D

Countdown: noch 60 Tage bis zum Stelltermin! 

Donnerstag, 4. Juli 2019

Kosten für zusätzliche Erdarbeiten

Damit unsere Bodenplattenfirma abschätzen kann, ob noch zusätzliche Kosten für die Erdarbeiten zu erwarten sind haben wir unser Baugrundgutachten und unsere finalen Pläne von Danwood an sie verschickt. Wir haben nämlich einen Pauschalpreis, der ledliglich den Abtrag von bis 30cm Mutterboden enthält. Wir haben zwar für weitere Erdarbeiten 5000 Euro Puffer eingeplant.

Am 13.06. hatten wir nun Baustellengespräch vor Ort. Herr W. von der Bodenplattenfirma schlug vor, rund um das Haus zu schottern. So hätten wir bereits einen guten Untergrund für die zukünftigen Pflasterarbeiten. Außerdem baten wir darum auszurechnen, was an Mehrpreis für die Erdarbeiten bezüglich der Abwasser- und Regenwasserleitungen sowie der beiden geforderten Revisionsschächte und dem Abtransport des Erdaushubs auf uns zu kommen wird. Nun haben wir das Angebot bekommen. Es beläuft sich auf etwa 13.000 Euro. Darin enthalten sind dann aber auch die Revisionsschächte für Schmutz- und Regenwasser, alle Leitungen rund ums Haus samt Erdarbeiten und das Schottern. Das Angebot ist zwar etwas höher als geplant, dennoch werden wir es annehmen, denn dann müssen wir draußen wenigstens nichts mehr an den Leitungen machen und es kommt alles aus einer Hand.

Was wir aber auf jeden Fall machen müssen ist, das Grundstück regelmäßig vor Beginn der Erdarbeiten zu mähen, damit ordentlich vermessen und abgesteckt werden kann. Denn momentan sieht es wirklich wild bei uns aus. Dadurch, dass ewig nichts bei uns passiert ist, stand nämlich Mohn und allerlei sonstiges Gewächs steht etwa 50 cm hoch:


Mohn und Unkraut auf dem Grundstück

Mario hat sich diese Woche zwei Tage mit einem Freischneider hingestellt und alles abgemäht. Das wird allerdings nicht von langer Dauer sein, da die Grundstücke links und rechts von uns ja auch verwildert sind und die Samen auch zu uns wehen. Wir hoffen, dass es bei unseren Nachbarn dann auch bald losgeht. Sonst haben wir nächstes Jahr sicherlich echt Probleme, unseren Garten unkrautfrei zu halten.

Samstag, 11. Mai 2019

Bermusterung per Link und beim Vertrieb

Ende April haben wir die langersehnte E-Mail von unserem Vertrieb bekommen, dass wir einen Termin zur Bemusterung vereinbaren können. Dies haben wir natürlich sofort getan und waren bereits gestern, am 10. Mai, in der Nähe von Wolfsburg, um alles zu besprechen.

Vorher gibt es bei Danwood auch immer einen Link, über den man sich schon alles in Ruhe ansehen und eine Vorauswahl treffen kann. Final wird es dann immer mit dem Vertieb vor Ort noch einmal besprochen. Einige Dinge standen bei uns schon lange fest, wie beispielsweise die Dachziegelfarbe oder dass die Fallrohre weiß werden sollen. Einige Dinge wollten wir uns aber live vor Ort ansehen, beispielsweise die Treppen.

Gestern waren wir nun also in Wolfsburg und sind alles durchgegangen. Folgendes haben wir uns ausgesucht:

Bemusterung Außen:

 

- Anthrazitfarbene Betondachsteine (Standard)
- weiße Dachunteransicht (Standard)
- silberne Fensterbänke außen (Standard)
- weiße Fenster (Standard)
- silberne Rolläden mit weißen Führungsschienen (für das ganze Haus etwa 3000 Euro Aufpreis)
- weiße Dachrinnen und Fallrohre aus Kunststoff (Standard)
- Fassadenfarbe Alsecco 1125, ein sehr helles Terrakotta







Bemusterung Innen:

 

- Fensterbänke aus Konglomerat Oriana, das ist ein helles beige (15 cm sind im Standard, teilweise haben wir aber 20cm breite genommen, die kosten 8€/lfm Aufpreis)
- Außentür Gloria weiß (91 Euro Aupfreis)
- 58cm lange Stange an der Tür (200 Euro Aufpreis)
- Sockelleisten im Flur und Speisekammer werden weiß aus MDF (Standard), im Technikraum wird es ein Fliesensockel (dort Standard)
- Fliesen in Speisekammer und Technikraum sowie Gäste-WC sind von EKF ardesia anthrazit (Standard)
- Bodenfliesen im Bad oben EKF ardesia greige (Standard)
- Wandfliesen Gäste-WC und oben im Bad Kermos Sirius weiß matt (4 Euro Aupreis pro qm)
- Fliesen im Flur unten Kermos Missouri Eiche weiß (6 Euro Aufpreis pro qm)

Das Absolute Highlight wird aber unsere Treppe. Wir haben uns jetzt für eine mit grau gebeizten Srufen und Handlauf entschieden aber die Wangen und Stäbe am Geländer werden in Deckweiß lackiert (Aufpreis 3700 Euro). Wir dachten uns, dass wir hier ein bisschen investieren, da man eine Treppe ja auch nicht so einfach mal austauscht und es mit das erste ist, was man sieht, wenn man das Haus betritt. Die Farbkombi passt außerdem super zu unserem Boden im Flur. Wir sind schon sehr gespannt auf das Resultat.

Elektroplanung



Außerdem waren auch unsere Lüftungs-  und Elektropläne in der Mail vom Vertrieb dabei. Bei der Lüftung ist der Plan, so wie er ist, in Ordnung. Bei der Elektroplanung kam natürlich noch einiges an Steckdosen, TV-Dosen, Spotauslässen etc. dazu. Wir haben uns die Pläne in A3 ausgedruckt und schon eingezeichnet, wo wir was hinhaben wollen.

Die Pläne haben wir dann mit nach Wolfsburg genommen und sind sie gemeinsam mit unserem Vertrieb durchgehen. Wir haben jeden einzelnen Punkt noch einmal fein säuberlich auf einen neuen Plan übertragen und hoffen, nichts vergessen zu haben.


Ganze sechs Stunden haben wir insgesamt gestern für die Bemusterung und die Elektroplanung gebraucht. Nun sind wir sehr gespannt, bei wie viel Aufpreis für alles wir dann landen werden. Abzüglich unserer Provision für zwei geworbene Baufamilien, eingeplantem Puffer und den Gutschriften durch entfallende Objekte aber inklusive der teuren Treppe und allen Elektrosachen, werden wir wahrscheinlich bei etwa 1000 Euro landen. Das finden wir super, da die teure Treppe eigentlich nicht eingeplant war. Man gönnt sich ja sonst nichts.



In etwa drei Wochen werden wir dann die aktualisierten Pläne mit unseren Wünschen und hoffentlich ohne Fehler, wieder bekommen und freigeben können. Dann fehlt eigentlich nur noch die Baugenehmigung, damit das Haus endlich bestellt werden kann.

Mittwoch, 13. März 2019

Finale Architektenpläne und wie es nun weitergeht

Gestern haben wir die finalen Architektenpläne bekommen, die wir dann mit dem Bauantrag einreichen werden. Ein paar kleine Änderung gab es zu der ersten Version noch, daher hier die finale Version:

Außenansichten: 


Wir fanden die kleinen Fenster im Technikraum und der Speisekammer zwar eigentlich ausreichend, aber die Außenansicht der Hauses optisch nicht so schön. Daher haben wir jetzt doch etwas größere eingeplant. So wirkt das für uns irgendwie freundlicher. Außerdem haben wir uns hier doch für Rollos entschieden, aber mit Kurbel und nicht elektrisch. Wir dachten uns, dass es sicherlich schwer sein wird, welche im Nachhinein nachzurüsten, wenn man gar keine hat.


Vorderansicht und Ansicht rechts vom Haus


Rückansicht und Asicht Nord vom Haus
Ansicht von oben
Hier noch die Ansicht von oben, wie unser Haus auf dem Grundstück platziert wurde.

Erdgeschoss: 


Nun ist auch unsere Küche eingezeichnet und das Fenster im Wohnzimmer ist das Richtige. Das war gar nicht so einfach. Erst war das Fixteil an der falschen Stelle (mittig) und dann war auf einmal das komplette Fenster zu breit (2.73m statt 2.23m). Aber nun ist auch hier alles so, wie wir es uns vorgestellt haben. Die Tiefe der Speisekammer haben wir noch von 1.17m auf 1.10.m verkleinert, um 7cm mehr Platz für die Küche zu haben. Im Flur haben wir den Verteiler für die Fußbodenheizung aus der Nische der Garderobe unter die Treppe verschoben. In der Garderobe hätte er gestört, da wir hätten die Schränke an den Rückwänden ausschneiden müssen.

Grundriss Erdgeschoss Point 141


Obergeschoss: 


Hier wurde die Tür ins Schlafzimmer verschoben und die Wand von Zimmer 2 ein wenig verrückt, um an der kleinen Wand direkt neben der Tür, Platz für Lichtschalter und Co. zu haben. Auch der Verteiler für die Fußbodenheizung ist jetzt nicht mehr in Zimmer 2 sondern im Flur. Da wir aus unserer jetzigen Wohnung wissen, dass diese ab und an unangenehme Geräusche macht, fanden wir die Platzierung im Kinderzimmer nicht optimal. Leider passt im Bad der elektrische Handtuchheizkörper nicht hinter die Tür. Aber wir werden den sowieso in Eigenleistung machen. Wir haben schon überlegt, ob wir vielleicht einen an der Außenwand platzieren. Es gibt nämlich auch kleinere, die nnur 80cm hoch sind. Wir werden sehen, da haben wir ja noch ein wenig Zeit drüber nachzudenken.

Grundriss Obergeschoss Point 141


Wie es nun weitergeht:


Der Architekt wird jetzt die Unterlagen für den Bauantrag zusammenstellen und uns diese dann zukommen lassen. Das werden fünf Exemplare sein, von denen eines für uns ist, eines zur Stadt Schkeuditz muss und zwei zum Landratsamt nach Eilenburg.

Gleichzeitig gehen unsere Pläne dann nach Polen zu Danwood, wo uns ein Planer zugeteilt wird, der dann die Lüftungs- und Elektroplanentwürfe erstellt. Wir hoffen sehr, dass wir die dann auch zeitnah bekommen. Der weitere Plan ist, damit dann zu unserem Vertrieb nach Wolfsburg zu fahren und dort gemeinsam mit unserem Berater die Pläne auf unsere Bedürfnisse anzupassen und auch gleichzeitig die Bemusterung durchzuführen. Vorher werden wir noch einen Bemusterungslink bekommen, wo wir online schon mal schauen können, was wir so an Ausstattung wollen (Fensterbretter, Dachziegel, Fallrohre etc.). Das alles werden wir - so ist jedenfalls der Plan - während der Wartezeit auf die Baugenehmigung machen.

Wir hoffen natürlich, dass es schnell geht, weil wir uns ja eigentlich komplett an den neuen Bebauungsplan halten und nur deswegenen einen richtigen Antrag stellen müssen, weil der neue B-Plan noch nicht rechtskräftig ist. Wahrscheinlich wird dies aber nicht vor der Öffentlichkeitsbeteiligung geschehen, welche vom 13.5. bis zum 14.6. sein wird, obwol es nach §33 BauGB Abs. 3 möglich wäe. Im schlimmsten Fall könnte es auch erst Mitte September werden, wenn der Stadtrat den Abwägungsbeschluss zur Öffentlichkeitsbeteiligung fasst. Das wäre natürlich eine Oberkatastrophe! Aber noch geben wir die Hoffnung nicht auf, dass es endlich mal voran geht.

Sobald die Baugenehmigung dann vorliegt, wollen wir auf jeden Fall soweit sein, dass wir dann nur noch die Finanzierungsbestätigung mit der Bank machen müssen und anschließend schnell den Stelltermin bekommen. Diese Bestätigung ist bei unserer Bank zum Glück problemlos und sollte daher dann schnell gehen.

Wir hoffen also wirklich sehr, dass wir dann noch im September, spätestens Anfang Oktober einen Stelltermin bekommen. Leider werden wir dann den 4. Geburtstag von Junior Mitte September noch nicht im Haus feiern können.Unser Ziel ist aber auf jeden Fall, dass wir spätestens Weihnachten drin sind. Wir hoffen sehr, dass das klappt.

Freitag, 15. Februar 2019

Stadtrat beschließt die Änderung des B-Planes

Gestern Abend, am 14. Februar 2019, waren wir mal wieder zu Gast bei der Stadtratssitzung in Schkeuditz, da auf der Tagesordnung die 1. Änderung zum Bebauungsplan unseres Wohngebietes stand. Wir waren ein wenig aufgeregt, obwohl uns vorher eigentlich von mehreren Beteiligten zugesichert worden war, dass die Stadträte der Beschlussvorlage positiv gegenüber stehen und diese also auch beschließen würden. Und zum Glück kam es auch so. Der Stadtrat hat einstimmig für die Änderung gestimmt!
Natürlich haben wir gestern Abend noch unserem Architekten Bescheid gegeben, dass er nun endlich unsere Pläne für den Bauantrag fertigstellen kann. Dann werden wir mit den gesammelten Unterlagen zum Landratsamt nach Eilenburg fahren und dies dort abgeben.

Außerdem hatten wir gestern noch ein Telefonat mit unserem Bearbeiter im Bauamt. Dieser hat uns in Aussicht gestellt, dass die Bearbeitung ca. 6-8 Wochen, also nicht erst in drei Monaten, bearbeitet und genehmigt wird. Immerhin halten wir uns eigentlich komplett an den "neuen" Bebauungsplan.Sollte dieser aber vorher noch rectskräftig werden, müssen wir auf ein vereinfachtes verfahren (auch bekannt als Freistellungsverfahren) umswitchen. Das ist aber eigentlich nur ein anderes Deckblatt bzw. Formular, dass dann fix ausgefüllt werden muss. Immerhin wäre das aber um die 200-300 Euro günstiger.


Wir freuen uns sehr, dass es nun endlich losgeht. Das Kämpfen und Warten hat sich also gelohnt!


Mittwoch, 13. Februar 2019

Festlegung des Standortes der Hausanschlussäule

Vor langer, langer Zeit bekamen wir eine Mail von unserem Erschließer, der wissen wollte, wo die Hausanschlussäule errichtet werden soll. Diese ist von den Stadtwerken vorgegeben und muss also irgendwo platziert werden. Sinn dieser Säule ist es, direkt die Stromzufuhr zum haus zu kappen, falls wir entweder mal nicht zahlen, es brennt oder eine Havarie in der Umgebung ist (so wurde es uns zumindest erklärt).
Das Kabel für diese Säule sollte damals gleich in einem Zuge mit den Straßenarbeiten gemacht werden, damit später nicht jeder die Straße erneut aufmachen muss. Kostenersparnis etwa 1500 Euro wurde uns gesagt. außerdem hätten wir so die Möglichkeit beim bau, direkt von der Säule Baustrom zu beziehen. Das war im September 2018! Damals hatten wir ehrlich gesagt noch nicht so wirklich einen Plan, wo wir mal was auf dem Grundstück platzieren wollen.

Die vorgeschlagene Stelle -  an der Straße, etwa 5m vom nördlichen Grundstück entfernt- fanden wir aber erstmal nicht schlecht und haben das daher so abgesegnet. Was uns allerdings nicht mitgeteilt wurde war, dass diese Säule für die Stadtwerke jederzeit zugänglich sein muss. Man darf also davor beispielsweise keinen Zaun ziehen. Das wäre jedoch eine durchaus wichtige Information gewesen, wie wir nun im Nachhinein festgestellt haben.

Denn genau das hat uns am vergangenen Mittwoch dann der nette Herr mitgeteilt, mit dem wir uns vor Ort getroffen haben, um alles nochmal final abzusprechen. Nach dem alten Plan würde bei uns aber genau davor ein Zaun entlang laufen. Blöd, dass nun das Kabel bereits gelegt wurde. Wir haben mit ihm dennoch einen neuen Ort (nämlich direkt an der Grenze zum nördlichen Grundsück und direkt an der Straße, etwa 20cm vom Bordstein entfernt) besprochen. Jetzt warten wir auf das Angebot der Stadtwerke. Diese würden nun nämlich das alte, falsch gelegte Kabel wieder zurückbauen und an der neuen Stelle ein neues ziehen. Zum Glück liegt das Hauptstromkabel direkt vor unserem Grundstück, sodass wir nur einen ganz kleinen Teil der Straße (die ja momentan sowieso zurückgebaut ist) öffnen müssten. Wir hoffen, dass diese Aktion nicht allzu teuer wird, denn für das erste Legen haben wir ja auch schon Geld gezahlt.

Wenn diese Aktion aber unverhältnismäßig teuer werden würde, müssten wir uns eine Alternative ausdenken. Diese wäre dann eigentlich nur noch, die Säule in die Flucht des Zaunes zu integrieren und (von der Straße aus gesehen) links davon das Einfahrtstor zu setzen und rechts davon den Zaun beginnen zu lassen. Das wäre optisch natürlich alles andere als schick, aber naja. Wir werden sehen.

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Arbeitseinsatz auf dem Grundstück

Auf unserem Grundstück befanden sich an der hinteren Grenze zahlreiche, wild vermehrte Pflaumenbäume - schätzungsweise etwa 30 Stück. Da diese aber sehr dicht beieinander standen und wir auch den Platz dahinter (etwa noch 1 Meter) verschenkt hätten, haben wir uns dazu entschlossen, die ganzen kleinen Bäume zu entfernen und nur den Mutterbaum stehen zu lassen. Da man aber nur von Oktober bis März Bäume fällen darf, haben wir das zeitnah in Angriff genommen.

Mit Astschere und Säge sind wir den Bäumchen also zu Leibe gerückt und haben die in etwa einem Meter höhe über dem Boden abgesägt. Die Wurzeln werden wir dann bei Gelegenheit mit einem Bagger entfernen / herausziehen, sobald wir einen da haben.

Vorher (noch grün, das war im Spätsommer):

Blick von vorn auf das Grundstück

wilde Pflaumenbäume auf dem Grundstück
 Nachher:
Berg mit abgesägten Pflaumenbäumen

Berg mit abgesägten Pflaumenbäumen
Niemals hätten wir mit so einem Berg an Ästen gerechnet


Den Stapel mit den abgesägten Ästen lassen wir über den Winter liegen, da dieser idealen Schutz für z.B. Igel in der kalten Jahreszeit bietet. Im Frühjahr werden wir uns dann einen Häksler besorgen und alles zerkleinern und vielleicht heben wir uns auch was für unsere Feuerschale später auf :D

Montag, 12. November 2018

Bodengutachten ist endlich da

Am 17.10. wurden endlich die Bohrungen für das Baugrundgutachten durchgeführt. Heute, ganze 4 Wochen später (eigentlich wurde zu uns gesagt maximal 3 Wochen), flatterte nun endlich das Gutachten ins Haus. So sieht unser Boden aus:


Baugrundgutachten Schkeuditz




Wir müssen ehrlich zugeben, dass wir mit einem sehr viel schlechterem Ergebnis gerechnet haben, da es ein Gutachten für das ganze Gebiet gibt, in dem der Bodenaustausch von 0,8m empfohlen wurde. So wie es laut dem neuen, für uns speziellen Gutachten aussieht, muss gar nicht mehr gemacht werden, als in unserem Vertrag mit dem Bodenplattenbauer vereinbart ist. Im Grundpreis (14.500 Euro) unserer Bodenplatte von Wolts sind schon mal 30cm Bodenaushub und - Tausch inbegriffen.

Wir haben trotzdem einen Puffer von 5.000 Euro für die Erdarbeiten kalkuliert. Sobald wir dann irgendwann die Hausstatik haben, werden wir also mal bei Wolts anfragen, was das genau jetzt für uns bedeutet. Würde uns natürlich freuen, wenn wir die 5000 Euro anderweitig einsetzen könnten.

Freitag, 9. November 2018

Fliesenbemusterung bei Raab Karcher 2.0

Am 6.11. waren wir erneut bei Raab Karcher. Diesmal aber in der Filiale in Berlin Weißensee, da uns beim ersten Termin in Leipzig gesagt wurde, dass man ein Termin bräuchte, wo dann die Auswahl schriftlich festgehalten und danach zu Danwood geschickt wird.

Wir haben uns noch einmal umentschieden und werden nun folgende Fliesen nehmen:

Fliesen Raab Karcher


Die oberen Fliesen (Farbe greige) werden wir für den Boden im oberen Bad nehmen. Damit wollen wir außerdem auch die Wanne einfassen und vielleicht die Dusche damit akzentuieren.

Die weiße Fliese kommt sowohl im Bad oben, als auch im Bad unten an die Wände und in den Duschnischen an die Rückwand.

Die untere Fliese (anthrazit) wird in der Diele, der Speisekammer, dem Technikraum und dem unteren Bad auf dem Boden verlegt werden.

Die Bodenfliesen sind (wie ihr sehen könnt) leicht strukturiert, da wird man dann hoffentlich den Dreck nicht sofort sehen :D Vor allem im Flur, wo man ja auch mal mit nassen oder dreckigen Schuhen ist, finden wir das echt wichtig, weil wir ja nicht jeden Tage wischen wollen!

Leider konnte uns der Berater nicht sagen, welche Firma Danwood für die Fugen verwendet. Wir wollen diese aber den Fliesenfarben anpassen.

Preislich sind wir jetzt ein wenig günstiger, als bei der ersten Auswahl, da bis auf die Wandfliese alle im Standardpreis von 20 Euro pro qm liegen. Die Wandfliese liegt 3,95 Euro über Standard. Wie viel Quadratmeter davon dann verlegt werden, können wir jetzt schlecht abschätzen. Wir haben jetzt auch auf Dekorfliesen, wie Mosaike, verzichtet, da diese doch recht teuer sind.

Wir sind total zufrieden und hoffen, dass uns das Ergebnis dann auch so gut gefallen wird.

Sonntag, 14. Oktober 2018

Unsere Badfliesen in spe und Besuch im Baugebiet

Am 13.10. waren wir bei Raab Karcher in Leipzig und haben Badfliesen ausgesucht. Auf den oberen Bildern seht ihr die Bodenfliesen (Kermos Metro). Die dunklen werden wir im Eingangsbereich und im unteren Bad verlegen lassen. Das hellere grau ist für den Boden im oberen Badezimmer:
Fliesenauswahl bei Raab Karcher
Auf den unteren Bildern seht ihr die Dekorfliesen. Auch hier wird das hellere grau (Foto rechts) für das obere Bad und das dunklere für das untere Bad, passend zu den Bodenfliesen für Akzente sorgen. Akzente wollen wir zum Beispiel an der Toilette setzen (ähnlich wie bei dem Bild unten links) oder in den Duschnischen... mal gucken, wie es dann tatsächlich wird.

Heute, am Sonntag, waren wir mal wieder im Baugebiet, um zu sehen, was es so für Frotschritte gibt - aber seht selbst:
Anliegerstraße
Die Anliegerstraße ist fertig

Grenzstein
Grenzsteine sind gesetzt

Bis zu unserer lieben Freundin Krischi geht unser Grundstück.
Es ist größer, als wir immer dachten und mit Fußlängen selbst gemessen haben :D
Außerdem stecken in der Erde Stöcke als Markierung wo Schmutz- und Regenwasserkanal liegen und wo Strom- und Internetleitungen gelegt sind.

Eigentlich könnte es jetzt munter weiter gehen, wenn nicht das Problem mit der Traufhöhe bestünde.

Außerdem sind wir echt bedient, da immer noch nicht der Bodengutachter da war. Nächste Woche werden wir da mal nachhaken. Immerhin stand im Angebot, dass die Bohrung 2-3 Wochen nach Auftragserteilung stattfindet und nun sind es schon vier Wochen und nichts ist passiert.

Achso, am Feitag trudelte auch die Zahlungsaufforderung für die Grunderwerbsteuer ins Haus - fast genau zwei Monate nach dem Notartermin. Haben wir heute gleich bezahlt, damit die Unbedenklichkeitsbescheinigung an den Notar rausgeht und wir dann die Zahlungsaufforderung für den Grundstückskaufpreis bekommen. Bevor das nämlich nicht bezahlt ist, kommen wir nicht an den Kredit, um die Anzahlung bei Danwood zu machen. Diese müssen wir allerdings machen, um Elektro- und Lüftungsplanung anfangen zu können. Sind gespannt, wie lange das jetzt dauert und berichten natürlich :D



Die Küchenpläne sind da

Hier sind nun auch die finalen Küchenpläne. Die gehen in den nächsten Tagen zum Architekten, damit er diese in den Grundriss übernehmen kann. Da die Küche drei Meter breit ist, eigentlich aber nur eta 2,75m dafür vorgesehen sind, wollen wir die Wand zur Speisekammer (rechts im ersten Bild) noch um sieben Zentimeter verschieben, damit wir nur noch 18cm zu viel in den Essbereich hineinkommen.


Küchenpan von oben
Hier die Ansicht von oben

Küchenpan
Fensterseite

Küchenpan
Wandseite (Vorratsschrank und Herdschrank)

Die Architektenpläne sind da

Nur 1,5 Wochen nach unserem Architektentermin, kamen bereits die Entwürfe per eMail. Vom Grundriss konnte alles wie gewünscht umgesetzt werden:


Danwood Point 141 Grundriss

Oben seht ihr das Erdgeschoss. Die Treppe konnte also gedreht werden und der Eingang zum Wohnzimmer wurde schräg gesetzt. Um die 90x90cm große Dusche ins Gästebad zu bekommen, wurde die Wand ein Stück verschoben.

Wir überlegen jetzt noch die Wand zur Speisekammer um 7cm zu verschieben, um mehr Platz in der Küche zu bekommen.
Danwood Point 141 Grundriss
Hier das Obergeschoss. Auch hier konnten unsere Wünsche nach einer Ankleide und fast identischen Kinderzimmern umgesetzt werden.

Hier und da sind noch einige Details, die nicht ganz stimmen, aber die sind alle machbar. Hier noch die Außenansichten:

Danwood Point 141 Außenansicht
Straßenansicht (West)

Danwood Point 141 Außenansicht
Ansicht Süd - unten links Küche, rechts Esszimmer, oben Kinderzimmer

Danwood Point 141 Außenansicht
Gartenansicht (Ost) - hier sind unten links das Wohnzimmer und rechts das Gästezimmer

Danwood Point 141 Außenansicht
Ansicht Nord - oben Schlafzimmer und Bad
Probleme gibt es nach wie vor beim Thema Traufhöhe aber da bemüht sich der Verkäufer und Erschließer der Grundstücke gerade um eine Lösung. Wir hoffen, dass alles klappt und wir problemlos unseren Kniestock mit einem Meter Höhe bekommen.

Montag, 1. Oktober 2018

Die Pläne vom Vermesser sind da

Heute haben wir vom Vermesser den Lageplan mit Höhenangaben bekommen, den der Architekt für die Planung des Hauses und die Bauanzeige benötigt.


Lageplan vom Vermesser


Leider hat der Plan einen etwas negativen Beigeschmack. Unsere Traufhöhe ist ja auf 4,5m begrenzt. Diese 4,5m haben einen Bezugspunkt, welcher die Mitte der Straße ist. Dieser Punkt liegt bei 128,75 Metern. Unser Grundstück liegt aber an der Stelle, wo das Haus stehen soll, bereits auf 129,2 - 129,4 Metern. Da unser Wunschhaus mit Kniestock von einem Meter aber bereits eine Traufhöhe von 4,17 ab OK Bodenplatte hat und somit noch einmal 015-0,30 Meter für die Bodenplatte drauf gerechnet werden müssen (je nachdem wie weit diese aus dem Boden heraussteht), würden wir also die Traufhöhe überschreiten und würden auf etwa 4,87- 5,02 Meter Traufhöhe kommen. Unsere Hoffnung liegt jetzt darauf, dass wir das Haus auf Höhe des Kanaldeckels setzen können. Dieser liegt bei 128,95 (tiefer dürfen wir auf keinen Fall kommen, damit kein Wasser ins Haus läuft). Wenn wir also diesen Bezugspunkt für das Haus wählen, würden wir mit 1 Meter Kniestock und 0,15 Meter herausstehender Bodenplatte bei 4,52 Meter Traufhöhe landen und müssten vielleicht nur auf 0,98 Meter runtergehen. Dann würde unser Haus zwar circa 40cm tiefer als die Straße liegen, aber das könnte man ja mit einem leichten Gefälle bei der Einfahrt ausgleichen. Wir hoffen, dass das so umsetzbar ist. Einen Kniestock von nur 0,5-0,75cm fänden wir nämlich echt nicht so toll :(

Dienstag, 18. September 2018

Post vom Finanzamt

Kürzlich erreichte uns ein Brief vom Finanzamt. Wir hatten schon die Hoffnung, dass es sich dabei um die Grunderwerbssteuer handeln würde. Leider war dem nicht so.
Das Finanzamt schickte uns einen Fragebogen, um herauszufinden, ob bei uns Grundstück und Haus ein "einheitliches Vertragswerk" bilden und wir demnach Grunderwerbssteuer auf die gesamte Summe und nicht nur auf das Grundstück zu zahlen hätten. Neben dem Formular, sollten wir alle möglichen Nachweise wie Schriftverkehr etc. beilegen. Zum Glück hatten wir das alles nicht gelöscht und konnten es einschicken. Für uns steht ganz klar fest, dass Grundstück und Haus bei uns kein "einheitliches Vertragswerk" bilden, da wir beides unabhängig voneinander ausgesucht und die Verträge unabhängtig voneinander unterschrieben haben.
Weder der Grundstücksverkäufer hat uns die Baufirma, noch die Baufirma das Grundstück empfohlen oder gar vermittelt.
Wir hoffen nun, dass dies damit geklärt ist und wir bald die Zahlungsaufforderung für die Grunderwerbssteuer bekommen. Denn diese müssen wir aus unserem Eigenkapital bezahlen und ehe dies nicht aufgebraucht ist, gibt es kein Geld von der Bank für andere Rechnungen. Sobald die Grunderwerbssteuer bezahlt ist, bekommtt der Notar ja dann auch die Unbedenktlichkeitsbescheinigung und wird dann die Fälligkeitsmitteilung für den Grundstückskaufpreis an uns und die Bank herausschicken.


Montag, 10. September 2018

Küchenplanung und Anbietervergleich

Da wir gerade eine Woche kindfrei hatten, haben wir die Zeit genutzt, um mal in verschiedenen Märkten Angebote für Küchen einzuholen.

Roller

Der Termin ging sage und schreibe 2,5 Stunden. Unser Budget lag bei 5.000 Euro, was der Verkäufer gleich als viel zu wenig ansah und uns seitdem etwas belächelte. Geplant wurde eine Küche der Marke Nolte mit Fronten in magnolienweiß und dunkler Arbeitsplatte. Am Ende lagen wir bei 7.900 Euro (allerdings mit Geräten von Neff). Die Küchenschränke allerdings waren wirklich sehr einfach, ohne Topfdrehschrank und sonst fast nur Türenschränke, also kaum Schubladen. Eine Ecke war sogar komplett tot, was wir echt schade fanden, da unsere Küche eh schon nicht die größte ist und wir so noch mehr Stauraum verlieren würden. Wir waren danach ehrlich gesagt etwas demotiviert und zweifelten echt daran, ob wir mit unserem Budget überhaupt fündig werden würden.

Obi

Trotz des schlechten Gefühls vom Termin bei Roller waren wir nur einen Tag später im Küchenstudio von Obi. Die Firma Nolte ist dort leider nicht zu bekommen, also entschieden wir uns für die Marke Impuls Küchen. Die Beraterin war sehr freundlich und zeigte uns sogar eine super Lösung für unsere Mikrowelle. Die wollen wir nämlich nicht einfach so offen stehen haben und hatten daher über ein Einbaugerät nachgedacht. Da diese aber sehr teuer sind, zeigte sie uns einen Schrank, wo die Mikrowelle hinter einer Art nach oben schiebbaren Tür verschwinden - super, Geld gespart :D Auch sonst konnte sie alle unsere Wünsche - z. B. einen Topfschrank und viele Schubladenschränke - umsetzen. Sie sagte uns auch ehrlicherweise, dass sie selbst keine Geräte bei einem Küchenstudio oder Küchenanbieter kaufen würde, da die Geräte bei Elektrofachmärkten viel günstiger zu bekommen wären. Daher planten wir nur die Küche und landeten letztendlich bei 4.700 Euro. Da wir es ja nicht eilig haben, riet sie uns, mit dem Kauf noch bis Anfang Oktober zu warten. Da gäbe es nämlich eine 15% Rabattaktion, sodass wir also nur noch knapp 4.100 Euro zahlen müssten. Der Termin hier ging übrigens nur 1,5 Stunden und war weitaus effektiver! Ein weitere Pluspunkt für Obi ist, dass man bis zu 60 Monate zu 0% finanzieren kann und die Lieferung und Montage ist kostenlos!

Möbel Boss

Ein drittes Angebot holten wir uns bei Möbel Boss ein. Wir hatten uns darauf geeinigt hier genau diesselbe Küche wie bei Obi planen zu lassen, um vergleichen zu können. Gesagt getan, hier landeten wir schließlich auch bei 4700 Euro (wohlbemerkt, dass gerade 50% Aktion ist - ha ha - komisch, dass sie dann denselben Preis wie Obi ohne 50%-Aktion aufrufen). Allerdings wären hier noch 660 Euro für Lieferung und Montage drauf gekommen. Weiterhin könnten wir hier nur 12 Monate zu 0% und danach zu 9% finanzieren - ganz schön heftig.

Unsere Entscheidung

Unsere Entscheidung fiel schließlich auf Obi. Was wir ja vorher eigentlich gar nicht gedacht hatten. Dort werden wir sie dann Anfang Oktober bestellen, wenn die 15%-Aktion (hier aber wirklich) ist. Dann bekommen wir auch die Pläne mit den Anschlüssen und den genauen Maßen für den Architekten. Hier mal ein kleiner Eindruck:

Impuls Küche von Obi

Hier seht ihr die Küche mit Blick aus Richtung Wohnzimmer: Wir haben uns in Richtung Wohn-/ Essbereich auch für Schränke entschieden, wo wir dann z.B. Weingläser reinstellen werden. die beiden mit dem Glasteil werden wir auch beleuchten. In den Schrank, der komplett zu ist, sollen dann Kerzen, Tischdecken und Co.

Impuls Küche von Obi

So sieht die Küche mit Blick aus Richtung Ofen aus: Vor das Fenster (was aber ein Kräuterfenster, also mit feststehendem unteren Teil wird) kommt die Spüle. In die beiden Schränke darunter links der Geschirrspüler und rechts ein Mülltrennsystem, rechts daneben in der Ecle ist der Topfdrehschrank. Die Fläche links wird Vorbereitungsfläche und rechts ist das Kochfeld und daneben ein kleiner Hängeschrank für Gewürze etc.

Küche von Obi

Und hier noch der Blick vom Fenster Richtung Speisekammer bzw. Wand zum Flur. Links von der Tür kommt das Kochfeld und eine kopffreie Abzugshaube hin. In die Aussparung des Schrankes an der Wand zum Flur ist der Ofen auf Arbeitshöhe geplant und darüber ist ein "Geheimfach" für die Mikrowelle, das man nach oben aufschieben kann. Wir hatten erst über eine Einbaumikrowelle nachgedacht, da ich eine normale nicht irgendwo herumstehen haben will. Diese Einbaumikrowellen sind aber sehr teuer und unsere ist eingentlich vollkommen ausreichend. Da hat uns die Beraterin diese Lösung vorgeschlagen und die finden wir echt super! Links vom Ofenschrank ist eine Art Vorratsschrank für Nudeln, Müsli und Schoki und rechts neben den Ofenschrank kommt dann noch unser Kühlschrank. Eigentlich wollte ich unbedingt einen Side-by-Side Kühli, aber ich wurde vom Männe überzeugt, dass wir den gar nicht brauchen. Außerdem habe ich auf vielen Bildern gesehen, dass die ein ganzes Stück hervorstehen und das finden wir beide nicht schön. Wenn er doch nicht ausreichen sollte (z. B. bei Feiern), haben wir ja immernoch die Möglichkeit in der Speisekammer einen extra Kühl- oder Gefrierwürfel aufzustellen. Eine Steckdose dafür wird auf jeden Fall später eingeplant.