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Donnerstag, 4. Juli 2019

Die Baugenehmigung ist da

Wir können es immer noch nicht fassen! Nachdem alles so unendlich lange gedauert hat, flatterte heute nun endlich die Baugenehmigung ins Haus. Jetzt können wir endlich starten. Aber von Anfang:

Finale Pläne von Danwood


Anfang Juni kamen die finalen Pläne und die Hausspezifikation aus Polen zurück. Unser Endpreis inklusive Bemusterung und Elektroplanung liegt im Vergleich zu unserem Angebotspreis etwa 6500 Euro drüber. 3000 Euro waren aber sowieso für Bemusterung und Elektro eingeplant. Bleiben also noch 3500 Euro. Wir finden das okay, da wir die teurere Treppe für 3600 Euro anfangs ja gar nicht eingeplant hatten.

Außerdem haben wir auch schon bei anderen Dingen ein wenig sparen können (Bodengutachten -260€, Schallschutz -700€, sodass der Mehrpreis letztendlich auf jeden Fall verschmerzbar ist. Dann wird es so, wie wir uns das wünschen, denn immerhin wollen wir da (so jedenfalls die Hoffnung) den Rest unseres Lebens verbringen.

Finanzierungsbestätigung


Nachdem wir den Endpreis wussten, haben wir die FIBE (Finanzierungsbestätigung) bei der Bank in Angriff genommen. Diese kam Ende Juni von der Bank zu uns und wir haben sie natürlich sofort zu Danwood geschickt. Damit waren wir soweit durch - es fehlte nur noch die Baugenehmigung, um den Stelltermin endlich zu bekommen.

Baugenehmigung


Heute kam also nun endlich die Baugenehmigung. Da bei der Öffentlichkeitsbeteiligung keine Einwände erhoben wurden, konnte auf den Abwägungsbeschluss des Stadtrates verzichtet und der Antrag nach §33 Abs. 3 genehmigt werden. Wir sind super happy, diese nun endlich in den Händen zu halten. Damit dürften wir auch um die drohende Preiserhöhung von Danwood herum kommen, da wir innerhalb von 12 Monaten alles erledigt haben.

Stelltermin


Wir sind nun sehr gespannt, wann der Stelltermin verkündet wird und wann dieser dann sein wird. Laut aktuell vergebenen Stellterminen werden wir wohl irgendwo zwischen Mitte Okrober und Anfang November landen. Ein halbes Jahr später als geplant aber immerhin ist ein Ziel in Sicht. Vielleicht schaffen wir es dann sogar noch, Weihnachten im Haus zu feiern. Auch wenn das sicherlich ein sehr sportliches Ziel ist. Wir werden natürlich sofort berichten, sobald wir ihn erfahren. Wir hoffen, dass dies schon Ende nächster Woche sein wird.



Donnerstag, 4. April 2019

Mit Umwegen: Bauantrag ist abgegeben, aber...

Es ist echt unfassbar. Manchmal scheint es so, als wüsste der eine nicht, was der andere tut.

Nach den Erlebnissen am Dienstag hatten wir ja extra mit unserem Architekten Rücksprache gehalten, ob das von ihm ausgefüllte Formular für die Genehmigungsfreistellung auch wirklich das richtige ist - und er sagte: ja!

Als wir dann heute beim Landratsamt vor unserem Bearbeiter saßen, sagte der auf einmal: Nö, ist nicht richtig. Hallo, wie bitte? Da kommt man sich doch echt verarscht vor. Zum Glück war unser Bearbeiter so nett und hat mit unserem Architekten telefoniert, welcher nun das richtige Formular ausgefüllt und gleich per Mail zugesandt hat. Unser Bearbeiter hat es dann ausgedruckt und wir konnten es vor Ort unterschreiben und austauschen. Also haben wir nun doch einen richtigen Bauantrag gestellt - so wie wir es ja auch die ganze Zeit schon geahnt hatten. Der Bearbeiter behält aber das andere Formular und tauscht es ggf. aus, sollte der neue B-Plan doch schneller als gedacht rechtskräftig werden.

Ein großes "aber" bleibt:


Da die Öffentlichkeitsbeteiligung zum neuen B-Plan erst von Mitte Mai bis Mitte Juni ist und auf Grund der Sommerferien der Abwägungsbeschluss dafür erst Mitte September, kann es sein, dass unser Bauantrag abgelehnt wird. Denn dieser muss eigentlich innerhalb von drei Monaten bearbeitet werden. Aber in diesen drei Monaten wird die gebrauchte Planreife nach §33 BauGB wahrscheinlich nicht vorhanden sein :(

Da denkt man, man ist ein Stück weiter und kann dieses Kapitel endlich abschließen - Nein!

Mittwoch, 3. April 2019

Ein Satz mit X: Abgabe Bauantrag fehlgeschlagen


Vorgeschichte


Nachdem wir am 13. März unsere Pläne beim Architekten freigegeben haben, kamen die Unterlagen erst am 29.3. (also fast 2,5 Wochen später) bei uns an. Wir müssen zugeben, dass uns diese Angelegenheit rund um den Architekt wirklich viel Nerven gekostet hat und wir zwischendurch auch unseren Vertrieb einschalten mussten, damit überhaupt mal etwas voran geht. Nun dachten wir - endlich ist dieser Punkt geschafft!


So haben wir am 1. April gefühlt eine Million Unterschriften gesetzt und sind gestern, am 2. April, endlich (!!!) mit dem ganzen Pamphlet zum Bauamt nach Schkeuditz gefahren um die Unterlagen abzugeben.

Annahme verweigert


 Zuerst mussten wir fast 1,5 Stunden warten, weil die lieben für uns zuständigen Mitarbeiter am einzigen Tag mit lager Öffnungszeit natürlich ab 16 Uhr eine zweistündige Dienstberatung abhalten mussten. Diese Mitarbeiter bekamen wir erst gar nicht zu Gesicht.

Nach den 1,5 Stunden erbarmten sich dann zwei andere Mitarbeiterinnen und fragten, worum es denn ginge. Wir schilderten unser Anliegen und leider gab es dann folgende Probleme:

1.) Nimmt die Stadt wohl gar keine Bauanträge an, dafür ist das Landratsamt in Eilenburg zuständig. (Warum unsere Freunde, die im selben Gebiet bauen, ihren dann aber Mitte Februar dort abgeben konnten, wussten die Damen auch nicht)

2.) Ist es seit Januar wohl so, dass eine Bestätigung der ZV WALL in den Bauantrag gehört, aus dem hervorgeht, dass die Erschließung gesichert ist. Sonst wird wohl auch das Landratsamt den Antrag gar nicht erst annehmen (so sagten jedenfalls die Damen vor Ort). Wir haben gestern auch erst das Exemplar für die ZV WALL an diese abgeschickt - mal schauen, wann dann besagte Bestätigung bei uns eintrudelt.

3.) Sind die Mitarbeiterinnen der Stadt Schkeuditz (Sachgebiet Liegenschaften) der Meinung, dass das Formular in unseren Anträgen nicht das richtig ist (§ 62 Genehmigungsfreistellung) sondern ein richtiger Bauantrag nach §68 und das dementsprechend andere Formular benötigt wird. Sie sagten, dass müsse mit dem Landratsamt abgesprochen werden, da unser Fall ja etwas Besonders auf Grund der Änderung des B-Plans ist. 

Gerade haben wir dazu mit unserem Architekt Rücksprache gehalten und dieser ist nun ebenfalls etwas verwirrt. Er sagte, dass er dazu mit dem zuständigen Bearbeiter beim Landratsamt in Eilenburg Rücksprache gehalten hätte und das abgestimmt gewesen wäre. Wir werden die Unterlagen nun morgen nach Eileburg bringen und hoffen, dass es dann seinen Lauf nimmt und dieses Kapitel dann endlich abgeschlossen ist. Wir daten euch dann ab!

Mittwoch, 13. März 2019

Finale Architektenpläne und wie es nun weitergeht

Gestern haben wir die finalen Architektenpläne bekommen, die wir dann mit dem Bauantrag einreichen werden. Ein paar kleine Änderung gab es zu der ersten Version noch, daher hier die finale Version:

Außenansichten: 


Wir fanden die kleinen Fenster im Technikraum und der Speisekammer zwar eigentlich ausreichend, aber die Außenansicht der Hauses optisch nicht so schön. Daher haben wir jetzt doch etwas größere eingeplant. So wirkt das für uns irgendwie freundlicher. Außerdem haben wir uns hier doch für Rollos entschieden, aber mit Kurbel und nicht elektrisch. Wir dachten uns, dass es sicherlich schwer sein wird, welche im Nachhinein nachzurüsten, wenn man gar keine hat.


Vorderansicht und Ansicht rechts vom Haus


Rückansicht und Asicht Nord vom Haus
Ansicht von oben
Hier noch die Ansicht von oben, wie unser Haus auf dem Grundstück platziert wurde.

Erdgeschoss: 


Nun ist auch unsere Küche eingezeichnet und das Fenster im Wohnzimmer ist das Richtige. Das war gar nicht so einfach. Erst war das Fixteil an der falschen Stelle (mittig) und dann war auf einmal das komplette Fenster zu breit (2.73m statt 2.23m). Aber nun ist auch hier alles so, wie wir es uns vorgestellt haben. Die Tiefe der Speisekammer haben wir noch von 1.17m auf 1.10.m verkleinert, um 7cm mehr Platz für die Küche zu haben. Im Flur haben wir den Verteiler für die Fußbodenheizung aus der Nische der Garderobe unter die Treppe verschoben. In der Garderobe hätte er gestört, da wir hätten die Schränke an den Rückwänden ausschneiden müssen.

Grundriss Erdgeschoss Point 141


Obergeschoss: 


Hier wurde die Tür ins Schlafzimmer verschoben und die Wand von Zimmer 2 ein wenig verrückt, um an der kleinen Wand direkt neben der Tür, Platz für Lichtschalter und Co. zu haben. Auch der Verteiler für die Fußbodenheizung ist jetzt nicht mehr in Zimmer 2 sondern im Flur. Da wir aus unserer jetzigen Wohnung wissen, dass diese ab und an unangenehme Geräusche macht, fanden wir die Platzierung im Kinderzimmer nicht optimal. Leider passt im Bad der elektrische Handtuchheizkörper nicht hinter die Tür. Aber wir werden den sowieso in Eigenleistung machen. Wir haben schon überlegt, ob wir vielleicht einen an der Außenwand platzieren. Es gibt nämlich auch kleinere, die nnur 80cm hoch sind. Wir werden sehen, da haben wir ja noch ein wenig Zeit drüber nachzudenken.

Grundriss Obergeschoss Point 141


Wie es nun weitergeht:


Der Architekt wird jetzt die Unterlagen für den Bauantrag zusammenstellen und uns diese dann zukommen lassen. Das werden fünf Exemplare sein, von denen eines für uns ist, eines zur Stadt Schkeuditz muss und zwei zum Landratsamt nach Eilenburg.

Gleichzeitig gehen unsere Pläne dann nach Polen zu Danwood, wo uns ein Planer zugeteilt wird, der dann die Lüftungs- und Elektroplanentwürfe erstellt. Wir hoffen sehr, dass wir die dann auch zeitnah bekommen. Der weitere Plan ist, damit dann zu unserem Vertrieb nach Wolfsburg zu fahren und dort gemeinsam mit unserem Berater die Pläne auf unsere Bedürfnisse anzupassen und auch gleichzeitig die Bemusterung durchzuführen. Vorher werden wir noch einen Bemusterungslink bekommen, wo wir online schon mal schauen können, was wir so an Ausstattung wollen (Fensterbretter, Dachziegel, Fallrohre etc.). Das alles werden wir - so ist jedenfalls der Plan - während der Wartezeit auf die Baugenehmigung machen.

Wir hoffen natürlich, dass es schnell geht, weil wir uns ja eigentlich komplett an den neuen Bebauungsplan halten und nur deswegenen einen richtigen Antrag stellen müssen, weil der neue B-Plan noch nicht rechtskräftig ist. Wahrscheinlich wird dies aber nicht vor der Öffentlichkeitsbeteiligung geschehen, welche vom 13.5. bis zum 14.6. sein wird, obwol es nach §33 BauGB Abs. 3 möglich wäe. Im schlimmsten Fall könnte es auch erst Mitte September werden, wenn der Stadtrat den Abwägungsbeschluss zur Öffentlichkeitsbeteiligung fasst. Das wäre natürlich eine Oberkatastrophe! Aber noch geben wir die Hoffnung nicht auf, dass es endlich mal voran geht.

Sobald die Baugenehmigung dann vorliegt, wollen wir auf jeden Fall soweit sein, dass wir dann nur noch die Finanzierungsbestätigung mit der Bank machen müssen und anschließend schnell den Stelltermin bekommen. Diese Bestätigung ist bei unserer Bank zum Glück problemlos und sollte daher dann schnell gehen.

Wir hoffen also wirklich sehr, dass wir dann noch im September, spätestens Anfang Oktober einen Stelltermin bekommen. Leider werden wir dann den 4. Geburtstag von Junior Mitte September noch nicht im Haus feiern können.Unser Ziel ist aber auf jeden Fall, dass wir spätestens Weihnachten drin sind. Wir hoffen sehr, dass das klappt.

Sonntag, 14. Oktober 2018

Die Architektenpläne sind da

Nur 1,5 Wochen nach unserem Architektentermin, kamen bereits die Entwürfe per eMail. Vom Grundriss konnte alles wie gewünscht umgesetzt werden:


Danwood Point 141 Grundriss

Oben seht ihr das Erdgeschoss. Die Treppe konnte also gedreht werden und der Eingang zum Wohnzimmer wurde schräg gesetzt. Um die 90x90cm große Dusche ins Gästebad zu bekommen, wurde die Wand ein Stück verschoben.

Wir überlegen jetzt noch die Wand zur Speisekammer um 7cm zu verschieben, um mehr Platz in der Küche zu bekommen.
Danwood Point 141 Grundriss
Hier das Obergeschoss. Auch hier konnten unsere Wünsche nach einer Ankleide und fast identischen Kinderzimmern umgesetzt werden.

Hier und da sind noch einige Details, die nicht ganz stimmen, aber die sind alle machbar. Hier noch die Außenansichten:

Danwood Point 141 Außenansicht
Straßenansicht (West)

Danwood Point 141 Außenansicht
Ansicht Süd - unten links Küche, rechts Esszimmer, oben Kinderzimmer

Danwood Point 141 Außenansicht
Gartenansicht (Ost) - hier sind unten links das Wohnzimmer und rechts das Gästezimmer

Danwood Point 141 Außenansicht
Ansicht Nord - oben Schlafzimmer und Bad
Probleme gibt es nach wie vor beim Thema Traufhöhe aber da bemüht sich der Verkäufer und Erschließer der Grundstücke gerade um eine Lösung. Wir hoffen, dass alles klappt und wir problemlos unseren Kniestock mit einem Meter Höhe bekommen.

Montag, 1. Oktober 2018

Die Pläne vom Vermesser sind da

Heute haben wir vom Vermesser den Lageplan mit Höhenangaben bekommen, den der Architekt für die Planung des Hauses und die Bauanzeige benötigt.


Lageplan vom Vermesser


Leider hat der Plan einen etwas negativen Beigeschmack. Unsere Traufhöhe ist ja auf 4,5m begrenzt. Diese 4,5m haben einen Bezugspunkt, welcher die Mitte der Straße ist. Dieser Punkt liegt bei 128,75 Metern. Unser Grundstück liegt aber an der Stelle, wo das Haus stehen soll, bereits auf 129,2 - 129,4 Metern. Da unser Wunschhaus mit Kniestock von einem Meter aber bereits eine Traufhöhe von 4,17 ab OK Bodenplatte hat und somit noch einmal 015-0,30 Meter für die Bodenplatte drauf gerechnet werden müssen (je nachdem wie weit diese aus dem Boden heraussteht), würden wir also die Traufhöhe überschreiten und würden auf etwa 4,87- 5,02 Meter Traufhöhe kommen. Unsere Hoffnung liegt jetzt darauf, dass wir das Haus auf Höhe des Kanaldeckels setzen können. Dieser liegt bei 128,95 (tiefer dürfen wir auf keinen Fall kommen, damit kein Wasser ins Haus läuft). Wenn wir also diesen Bezugspunkt für das Haus wählen, würden wir mit 1 Meter Kniestock und 0,15 Meter herausstehender Bodenplatte bei 4,52 Meter Traufhöhe landen und müssten vielleicht nur auf 0,98 Meter runtergehen. Dann würde unser Haus zwar circa 40cm tiefer als die Straße liegen, aber das könnte man ja mit einem leichten Gefälle bei der Einfahrt ausgleichen. Wir hoffen, dass das so umsetzbar ist. Einen Kniestock von nur 0,5-0,75cm fänden wir nämlich echt nicht so toll :(